Aktuelles

13.08.2015 Kategorie: 2015

Stellvertretender Fraktionsvorsitzende besucht Cochem-Zell

Anlässlich seiner Bezirksbereisung besuchte der stellvertretende Vorsitzende der rheinlandpfälzischen CDU Landtagsfraktion und Vorsitzende des Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur, Dr. Adolf Weiland, MdL, die Verbandsgemeinde Kaisersesch. Gemeinsam mit der CDU Kreisvorsitzenden Anke Beilstein, MdL, dem Parlamentarischen Staatssekretär Peter Bleser, MdB sowie der Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Stephanie Balthasar-Schäfer, besuchte die Delegation die Firma Steffes-Ollig Feuerwerke in Müllenbach sowie das Möbelhaus Arenz in Laubach.


Auch wenn sich beide Unternehmen nicht in einem Ballungszentren wie Koblenz befinden, so können sie mit hoher Qualität und guten Serviceleistungen punkten und sich seit Generationen auf dem Markt durchsetzten. So legt die Fa. Arenz größten Wert auf eine gute Kundenbetreuung. Dennoch ist auch bei ihnen der Fachkräftemangel zu spüren, so dass Überlegungen diskutiert wurden, welches Potential in der Zuwanderung der Flüchtlinge liegt und wie es sinnvoll für beide Seiten genutzt werden könnte. Mit dem Weltmeistertitel ist die Fa-Steffes-Ollig auf dem Gebiet der Feuerwerke bundes- und europaweit ein Begriff. Trotz der harten Konkurrenz auch im Internet blicken beide Unternehmer optimistisch in die Zukunft.


Zum Abschluss der Bereisung fand eine Sitzung des CDU Bezirksvorstandes im Waldhotel Kurfürst in Kaisersesch statt, bei der neben der Vorbereitung des nächsten Bezirksparteitages auch aktuelle Themen auf der Tagesordnung standen. Hier spielte insbesondere der landesweite Ausbau mit flächendeckendem Breitband eine große Rolle. In diesem Punkt nimmt der Landkreis Cochem-Zell als eine Vorreiterrolle ein. Auch Überlegungen, welche Alternative zum Betreuungsgeld möglich sind, wurden diskutiert. Denn das Verfassungsgericht hatte am Tag zuvor geurteilt, dass nicht die Bundesebene für diese Thematik zuständig sei. Inhaltlich hingegen hatte das Gericht keine grundsätzlichen Bedenken zum Betreuungsgeld geäußert. Die Christdemokraten machten deutlich, dass sie in dieser frühen Lebensphase eines Babys noch immer das Umfeld von Eltern und Familie für unterstützenswert halten. Es gebe viele Mütter und Väter, die sich bewusst dafür entscheiden, in der Babyzeit ganz für ihr Kind da zu sein. An diesem Punkt distanziere man sich auch deutlich von Rot-Grün, deren Bildungsministerin die Meinung vertrete, dass keine noch so engagierten Eltern die Chancen ausgleichen können, die eine professionelle Kinderbetreuung biete.