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27.06.2016 Kategorie: 2016

Einstellungssituation an Schulen

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein, zeigt sich besorgt über die Lehrerversorgung an den Gymnasien in Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Tagen hatten sich vielfach Direktoren und Referendare an die CDU-Fraktion gewandt. Diese teilten übereinstimmend mit, dass es zum kommenden Schuljahr bereits jetzt kaum mehr Planstellen für Gymnasien gebe. Stattdessen würden Gymnasial-Referendaren fast ausschließlich Planstellen an Gesamtschulen angeboten. Darauf weist auch der Philologenverband in einer aktuellen Stellungnahme hin.


 

„Im Koalitionsvertrag steht, dass die neue Landesregierung – wie bereits Rot-Grün – für längeres gemeinsames Lernen eintritt. Dass dies nun offenbar mit einem faktischen Einstellungsstopp für die Gymnasien im kommenden Schuljahr verbunden werden soll, ist skandalös. Kein Wort davon von Frau Dreyer in ihrer Regierungserklärung.

Die Gymnasien haben genau wie die anderen Schularten einen Anspruch auf verlässliche Lehrerversorgung. Sollten die Berichte der Betroffenen zutreffen und für die Gymnasien – im Gegensatz zu den Gesamtschulen –  kaum noch Planstellen vorhanden sein, wird erneut das Gymnasium zugunsten der Gesamtschulen benachteiligt.

Das würde die Lehrerschaft spalten und aus ideologischen Gründen Zwietracht in den Schulen säen. Hinzu kommt, dass die Ampel-Regierung zudem offensichtlich eine Vielzahl an bewährten Gymnasiallehrern versetzen und abordnen will. Auch das würde unnötige Unruhe an die Schulen bringen und einem ruhigen und qualitätsorientiertem Unterricht schaden.

Wir erwarten von der Landesregierung eine umgehende Stellungnahme und haben eine entsprechende Anfrage eingereicht.“