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10.06.2011 Kategorie: 2011

Beilstein bringt BIOTechnikum nach Cochem

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein und dem Parlamentarischen Staatssekretär Peter Bleser, MdB konnte das „BIOTechnikum“, ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, nach Cochem geholt werden. Von Donnerstag, 9. Juni bis Freitag 10. Juni 2011 hatten die Schüler im Landkreis und Interessierte in Cochem die Möglichkeit die Biotechnologie mit allen Sinnen zu erfahren.


 „Ich freue mich, dass es gelungen ist, dass dieser beeindruckende Truck, in dem die Schülerinnen und Schüler praktische Experimente durchführen können, nun auch zwei Tage in Cochem Station macht“, sagte Anke Beilstein zur Begrüßung.

 
Das BIOTechnikum ist eine mobile Erlebniswelt welche außergewöhnliche Einblicke in die Biotechnologie ermöglicht. Auf mehr als hundert Quadratmeter ist der Truck Labor, multimediale Ausstellung, Kino und Dialogforum zugleich. Im Mittelpunkt steht dabei der Zusammenhang von biotechnologischer Forschung und der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.


Das BIOTechnikum ist im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung seit Herbst 2008 deutschlandweit unterwegs, um über die Forschung in der modernen Biotechnologie in Deutschland und ihre Ergebnisse zu informieren, Berufsperspektiven aufzeigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

 
Landtagsabgeordnete Anke Beilstein und Landrat Manfred Schnur besuchten ein Kurs des Martin-von Cochem-Gymnasium in Begleitung von Lehrerin Marion Schauf bei ihrem Praktikum „Bio-Techniker“. Hier konnten die Schüler eine Solar- und Brennstoffzelle nachbauen. Anke Beilstein betonte, wie wichtig es sei, durch praktische Experimente zu erfahren, was man oft nur in Theorie in der Schule lerne. Im Biotechnikum-Bus mit Labor und Experimentierplätzen könne man das nun vielfach in der Praxis ausprobieren und so Lust auf mehr bekommen. „Wir haben keine Bodenschätze in Deutschland. Unser Kopf und das, was darin ist, sind unser Kapital. Wenn durch Projekte wie das BIOTechnikum das Interesse am entsprechenden Studium geweckt wird, ist das eine klasse Sache.“  Landrat Schnur machte deutlich, dass der Landkreis Cochem-Zell als Energieregion auf Biotechnologie setzt und auch Perspektiven für die Nachwuchsforschung bietet.